Werfen und Fangen lernen – Spielideen für Kinder
Werfen und Fangen gehören zu den grundlegenden Bewegungsfertigkeiten, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung kennenlernen und immer weiter verfeinern. Dabei geht es nicht nur um klassische Ballspiele: Unterschiedliche Gegenstände, Flugbahnen und Entfernungen stellen immer wieder neue Anforderungen an Timing, Auge-Hand-Koordination und Bewegung.
Am besten gelingt der Einstieg spielerisch. Große, leichte und gut greifbare Wurfobjekte machen die ersten Versuche einfacher – und mit zunehmender Sicherheit können Distanz, Geschwindigkeit und Schwierigkeitsgrad Schritt für Schritt gesteigert werden.
Ab wann lernen Kinder werfen und fangen?
Kinder sammeln schon früh erste Erfahrungen mit Rollen, Werfen und später auch mit dem Fangen. Wann einzelne Bewegungen sicher gelingen, ist dabei sehr unterschiedlich.
Mit zunehmender Übung werden Würfe gezielter und Kinder lernen, Flugbahn und Geschwindigkeit eines Gegenstands besser einzuschätzen. Das Fangen ist häufig anspruchsvoller, weil Hände, Blick und Bewegung im richtigen Moment zusammenspielen müssen.
Als grobe Orientierung gilt: Mit etwa vier Jahren können viele Kinder einen größeren Ball bereits häufig sicher fangen. Solche Altersangaben sind jedoch keine festen Vorgaben – Kinder entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten in unterschiedlichem Tempo.
Viel wichtiger als gezieltes „Training“ sind regelmäßige Gelegenheiten zum Ausprobieren: rollen, werfen, fangen, Ziele treffen und mit unterschiedlichen Gegenständen experimentieren.
Was kann ich tun, wenn mein Kind alles durch die Gegend wirft?
Werfen ist für Kinder zunächst einmal spannend: Wie weit fliegt etwas? Wie viel Kraft brauche ich? Was passiert, wenn ich aus einer anderen Richtung werfe?
Natürlich muss deshalb nicht jedes Spielzeug durch die Wohnung fliegen. Hilfreich kann es sein, klare Regeln zu schaffen und gleichzeitig Gegenstände anzubieten, mit denen ausdrücklich geworfen werden darf.
So lernen Kinder nach und nach zu unterscheiden: Was eignet sich zum Werfen – und was bleibt besser an seinem Platz?
Werfen und Fangen in Innenräumen
Natürlich gehören Toben, Rennen, Werfen und Fangen nach draußen. Aber Kinder verbringen zwangsläufig auch viel Zeit in Innenräumen – und gerade bei Regen, Kälte oder langen Nachmittagen zu Hause ist es schön, wenn Bewegung nicht komplett ausfallen muss.
Nicht jedes Wurfspiel braucht einen großen Garten oder Sportplatz. Mit leichten Wurfobjekten, kurzen Flugwegen und ausreichend freiem Raum lassen sich auch drinnen verschiedene Wurf- und Fangspiele ausprobieren. Genau dafür haben wir einige unserer Spielideen entwickelt.
myFibo bringt zum Beispiel das Bumerangwerfen ins Wohnzimmer. Der leichte Indoor-Bumerang aus Karton ist für kurze Flugwege konzipiert und kehrt bei der richtigen Wurftechnik zum Werfenden zurück. So werden Werfen und Fangen direkt miteinander verbunden. Vor oder nach dem Spielen können die Bumerangs außerdem selbst gestaltet werden.
myRoodi ermöglicht schon jüngeren Kindern einen einfachen Einstieg ins Werfen mit einer Wurfscheibe. Durch die leichte Konstruktion aus Karton und die einfache Wurfbewegung eignet sich myRoodi besonders für kurze Distanzen in Innenräumen. Die drei Motive Unterwasser, Safari und Weltraum können ebenfalls individuell gestaltet werden.
Auch Binabo bietet eine ganz andere Möglichkeit, Werfen und Fangen auszuprobieren. Aus den Chips lässt sich ein leichter Ball bauen, der sich durch seine vielen Öffnungen gut greifen lässt. Mit zunehmender Sicherheit kann daraus mehr werden als einfaches Zuwerfen – zum Beispiel Hochhalten, Kicken oder erste Freestyle-Ideen.
So können Kinder auch drinnen unterschiedliche Wurfobjekte, Flugbahnen und Bewegungen kennenlernen – vom geraden Wurf über die Wurfscheibe bis zum zurückkehrenden Bumerang.
Andere Wurfbewegungen draußen ausprobieren
Wurfspiele wie Tualoop oder unser flup funktionieren anders als das klassische Werfen und Fangen mit einem Ball. Gerade dadurch können sie Kindern einen spielerischen und teilweise besonders einfachen Einstieg ermöglichen.
flup empfehlen wir ab 4 Jahren. Das Wurfsäckchen wird mit einer Zugbewegung aus dem Tuch heraus beschleunigt. Zum Fangen muss es nicht punktgenau mit den Händen gegriffen werden – die große Tuchfläche erleichtert das Auffangen und ermöglicht schnell erste Erfolgserlebnisse. So können auch Kinder gemeinsam werfen und fangen, denen das klassische Ballfangen noch schwerfällt.
Draußen lässt sich flup besonders vielseitig spielen: im Garten, im Park, auf der Wiese oder am Strand. Neben dem freien Hin- und Herwerfen könnt ihr die Entfernung verändern, auf Ziele werfen oder das Wurfsäckchen über ein Netz spielen. Auch eigene Regeln und kleine Teamspiele entstehen schnell.
Tualoop empfehlen wir ab 6 Jahren. Dabei wird der Ring mithilfe von zwei Stäben beschleunigt und vom Gegenüber wieder aufgefangen. Die besondere Wurftechnik ermöglicht weite und kurze Würfe, hohe Flugkurven oder gezieltes Zuspielen. Auch hier könnt ihr draußen mit Abständen, Zielwürfen und eigenen Spielvarianten experimentieren.
Solche unterschiedlichen Wurfprinzipien ergänzen klassische Ballspiele und zeigen, wie vielfältig Werfen und Fangen sein kann. Gleichzeitig bieten sie draußen viel Raum für Bewegung, gemeinsames Spielen und immer neue Spielideen.
Wer beide Wurfspiele ausprobieren möchte, findet Tualoop und flup auch gemeinsam im Kombiset „Tualoop & flup“. So könnt ihr zwei unterschiedliche Wurfprinzipien kennenlernen und je nach Alter, Platz und Spielidee zwischen beiden wechseln.
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